Weihnachtsgottesdienst „Ein Funke Mut – St. Ursula leuchtet“

Weihnachtsgottesdienst „Ein Funke Mut – St. Ursula leuchtet“

„Das ist mein Weihnachtsbild“, so deutete der Schulleiter der St. Ursula Schule Geisenheim Jochen Doufrain seinen Blick von der Altarinsel auf die große Schar der Schülerinnen und Schüler am 19.12. nach dem diesjährigen Weihnachtsgottesdienst der ganzen Schulgemeinde. Fast alle Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen waren mit Bussen, Zügen, Autos oder zu Fuß zur St. Jakobus Kirche nach Rüdesheim „gepilgert“, um gemeinsam die Sehnsucht nach Licht und die Hoffnung auf das Licht der Weihnacht in den kleinen und großen Lebenswelten zu feiern. Kinder aus der 5r spielten eine Phantasiegeschichte, in der die Erfahrung von Licht, die Menschen öffnet und verwandelt, zum Ausdruck gebracht wurde. Im Kyrie stellten Schülerinnen der Oberstufe Beispiele vor, wie durch Gleichgültigkeit, Hetze, Kälte und Egoismus in unserer Region und weltweit noch immer Dunkelheit und Unmenschlichkeit herrschen.  Die adventliche Kunst des Vermissens neu zu lernen war der Tenor in der Ansprache des Schulseelsorgers Klemens Rasche. Das eingeblendete Bild von einer zerstörten Krippe in Bethlehem  verdeutlichte eindrücklich, wie aktuell der Wunsch nach Frieden im Heiligen Land und in der Welt ist.

In der vollen Kirche wurde es sehr still, als schließlich das Friedenslicht, das eine Reise von mehr als 3.000 km von der Geburtskirche in Bethlehem bis in den Rheingau zurückgelegt hatte, von Oberstufenschülerinnen in einer Prozession durch den Mittelgang in den Altarraum getragen und in der Schulgemeinschaft begrüßt wurde. Das Motto der diesjährigen Friedenslichtaktion lautet „Ein Funke Mut“.  „Ein Funke Mut“, so heißt es im Motto-Text, „das kann der Anfang von etwas ganz Großem sein. Ein Funke Mut bedeutet, für den Frieden einzustehen, auch wenn der Weg dorthin schwer ist. Es heißt hinzusehen und zu handeln – mit kleinen Gesten, die Großes bewirken können:“ Stellvertretend für alle Schülerinnen und Schüler wurde das Friedenslicht an die Klassen- und Kursprecher*innen verteilt, so dass im Altarraum ein großes Lichtermeer entstand, bevor der Schulleiter seinen Weihnachtsgruß- und -dank an die ganze Schulgemeinschaft aussprach. Wie gut St. Ursula klingen und den großen Kirchenraum mit beliebten Advents- und Weihnachtsliedern füllen kann, zeigten die Musiker Volker Bender an der Trompete, Thomas Bachmann mit dem Tenor Saxophon und der Schulleiter selbst an der Orgel und natürlich die große Zahl von Sängerinnen und Sängern.

Dass der Funke des Lichtes von Bethlehem überspringe und zum Symbol der Hoffnung auf ein Leben in Frieden, Freiheit und einem respektvollen Miteinander werde – an unserer Schule und in der Welt – in diesem Sinne wünschen wir Ihnen und euch ein gesegnetes, froh machendes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2026!

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St. Ursula-Schule Geisenheim
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