Am 21.1.2026 sind alle Französischklassen von der Jahrgangsstufe 8 bis E im Zuge der diesjährigen Cinéfête gemeinsam ins Lindentheater Geisenheim gegangen, um dort einen französischsprachigen Film zu sehen. Wir haben die Cinéfête mit dem Film „Un p’tit truc en plus“ auf Deutsch „Was ist schon normal“ gefeiert.
In dem Film ging es um zwei Bankräuber – Vater und Sohn -, die auf ihrer Flucht vor der Polizei auf eine Gruppe Beeinträchtigter stoßen, die mit ihren Betreuern einen Urlaub machen wollen. Dabei wird einer der zwei Räuber mit einem Beeinträchtigten verwechselt und so gehen die beiden mit auf eine spannende und erlebnisreiche Reise, in welcher sie viel über das Leben dieser Personen lernen.
Uns persönlich hat der Film sehr gut gefallen, da er die schönen und lustigen Seiten des Lebens von Menschen mit Behinderung zeigt. Im Film wurde mit den beeinträchtigten Menschen gelacht und nicht über sie. Er hat gezeigt, dass, auch wenn diese Menschen anders aussehen oder sich anders verhalten, sie nicht weniger wertvoll sind und ein nicht weniger erfülltes Leben führen. Er verdeutlicht, dass jeder Mensch auf seine eigene Art und Weise besonders ist, wenn man ihn nur mit dem Herzen sieht.
Obwohl wir den Film auf Französisch geschaut haben, konnte man sich nach einer kurzen Zeit sehr gut in den Film hineinversetzen. Er war sehr lustig und mit vielen Emotionen ausgeschmückt. Durch die Gestik der Schauspieler konnte man den Film nochmal intensiver verstehen und erleben. Wir persönlich finden, dass es eine gute Gelegenheit war, unser Französisch zu verbessern und können den Film nur weiterempfehlen. Wir hoffen, dass wir auch im nächsten Schuljahr wieder die Möglichkeit bekommen, einen französischsprachigen Film im Kino zu schauen.
(Klasse 10c)
Am 21.01.2025 gingen die 8. Französischklassen in den Film „Fourmi“ (Lügen haben kurze Beine).
In dem Film geht es um einen Jungen namens Théo, welcher von einem Fußball-Scout des FC Arsenal beobachtet wurde, aber wegen seiner Größe nicht genommen wurde. Doch Théo lügt außer zwei Freunden alle an, selbst seine Mutter und seinen Vater. Sein Vater hat keinen Beruf und keine eigene Wohnung und lebt deshalb noch bei seiner Tante. Zudem hat der Vater ein Alkoholproblem, was der Grund ist, warum Théos Eltern sich scheiden ließen. Sein Vater ist so stolz auf Théo, dass er die Vormundschaft haben und mit ihm nach England gehen will. Doch dafür müsste er aufhören, Alkohol zu trinken, sich einen Beruf suchen und einen eigenen Wohnsitz haben. Er erfüllt alles, damit er die Vormundschaft übernehmen kann und verbringt auch viel mehr Zeit mit Théo und ihr Verhältnis bessert sich deutlich. Durch einen Freund von Théo, der hacken kann, bekommt sein aktueller Fußballverein gefälschte E-Mails vom FC Arsenal, weshalb es ihm alle glauben und der Besitzer einer Bar nur für Théo die Bar mit Arsenal-Dekoration dekoriert.
Dieser Film zeigt deutlich, dass wenn man lügt, es immer schlimmer und schlimmer wird, selbst wenn es gut gemeint ist. Früher oder später kommt die Wahrheit ans Licht. War Lügen für Theo wirklich eine gute Idee?
Der Kinobesuch war eine gute Abwechslung zum normalen Unterricht: wir haben viele verschiedene neue Wörter gelernt und gesehen, in welchem Zusammenhang die schon gelernten Wörter in einem Satz stehen.
(Robin Clarke, 8r)