Am 29.01.2020 übergab die Klasse 6a einen Scheck im Wert von 800,00 Euro an den Malteser Hilfsdienst. Diese Summe wurde durch alle Schülerinnen und Schüler während der Nikolaus-Aktion zusammengetragen.

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Auch in diesem Jahr unterstützte die St. Ursula-Schule wieder die Aktion „Hoffnungszeichen“ des Malteser Hilfsdienstes.

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Es gab wie in den letzten Jahren eine Nikolausaktion, bei welcher Eltern, Schülerinnen und Schüler und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule einen Nikolaus kaufen konnten. In diesem Jahr wurden die Nikoläuse aber nicht innerhalb der Schule verteilt, sondern an den Kinderschutzbund, die Stiftung Lebensraum und an das St. Vincenzstift gespendet. Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen durften am 6.12.2019 alle Nikoläuse mit selbstgestalteten Grußkarten versehen und sie in den Einrichtungen verteilen. Mit viel Freude und Kreativität wurden die Karten gestaltet und mit Bändern an den 263 Nikoläusen befestigt. Nachdem diese Arbeit erledigt war, fanden sich die 6.Klässler in der Aula ein und erfuhren von Herrn Briegel und Herrn Kurz alles über die Aktion des Malteser Hilfsdienstes. Es wurden viele Fragen gestellt und die Kinder waren beeindruckt, wie den Menschen in Bosnien-Herzegowina in den letzten Jahren durch die Spenden schon geholfen werden konnte. Durch den Verkauf der Nikoläuse und viele Geldspenden kommen dem Malteser Hilfsdienst in diesem Jahr 804,50 Euro durch die St. Ursula-Schule zugute. Organisiert und durchgeführt wurde die Aktion von Ruth Freimuth (Lehrkraft), Philipp Spormann (FSJler), Lea Sommer und Francesca Luther (Schulsozialarbeiterinnen).

Trotz Generalstreik in Frankreich: Französische Schüler aus Beauvais besuchten ihre Austauschpartner von der St. Ursula-Schule
Für die Französischlerner der Klassen 9 der St. Ursula-Schule hieß es vom 4.12.-10.12. erneut „Bienvenue in Geisenheim und à bientôt in Beauvais“. 19 französische Schülerinnen und Schüler von der Partnerschule St. Esprit aus Beauvais hatten sich auf die achtstündige Bahnfahrt gemacht, um ihre Gastschüler aus Geisenheim endlich kennen zu lernen. Zuvor war der Kontakt über Briefe, Emails oder Handynachrichten aufgenommen worden. Ein abwechslungsreiches Programm sollte die Schüler in den kommenden 6 Tagen erwarten: Neben dem Besuch eines typisch deutschen Schultages stand für die Franzosen auch die Besichtigung der Marksburg in Braubach auf dem Programm.
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Der gemeinsame Ausflug von Franzosen und Deutschen führte die Schüler nach Wiesbaden, wo den Schülern die Stadt mit einer deutsch-französischen Führung nahegebracht wurde. Abgerundet wurde das Programm schließlich durch ein Abschlussfest im Bistro der St. Ursula-Schule.
Schwierigkeiten bereitete lediglich die Heimfahrt mit dem Zug – aufgrund des Generalstreiks in Frankreich war die Rückreise per Bahn für die Franzosen unmöglich. Kurzerhand wurde daher ein französischer Reisebus gechartert, der die Schüler und ihre Betreuerinnen schließlich sicher nach Hause brachte.
In interkultureller Hinsicht war der Austausch ein voller Erfolg, darin sind sich die betreuenden Lehrerinnen Annette Schwarz, Maike Weiler und An de Neve einig. So freuen sich die deutschen Schüler schon auf den Rückbesuch in Beauvais im kommenden Juni.
 

Eine ganz besondere Musikstunde erlebte die Musikklasse 6a im Rheingauer Dom. Der Organist Christian Schmitt veranschaulichte auf kindgerechte Art und Weise gemeinsam mit dem Leiter des Referats Kirchenmusik der Diözese Limburg, Andreas Großmann und Bezirkskantor Florian Brachtendorf die historische Stumm-Orgel von 1842. Nachdem sie das Innere der Orgel bewundern durften erlebten die Schüler noch ein kleines Konzert von ECHO-Preisträger Christian Schmitt. Christian Schmitt ist einer der virtuosesten und charismatischsten Konzertorganisten seiner Generation und als Solist sowie als Begleiter international gefragt.

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Den Höhepunkt im Jubiläumsjahr stellte die Akademische Feier am 20.09.2019 in der Aula dar. Bärbel Rössler und Thomas Bachmann gestalteten mit Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen, dem Chor und einem eigens zusammengestellten Jubiläumsorchester ein buntes, musikalisches Rahmenprogramm, das die zahlreichen Gäste durch die Geschichte der Schule führte.

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Die humorvolle Darstellung des Mädcheninternats, in dem männliche Wesen strikt verboten waren, gelang ebenso wie die Erinnerung an düstere Zeiten, in denen die Schule durch die Nationalsozialisten geschlossen wurde. Den Abschluss bildete eine Zeitzeugenrunde aus vielen Jahrgängen, die über ihre persönlichen Schulerfahrungen diskutierte.

Die geladenen Gäste, wie Frau Petra Müller-Klepper und Herr Stephan Behr betonten ihre Verbundenheit mit der Schule und Bürgermeister, Christian Aßmann, gewährte in seiner Rede mit einem Augenzwinkern Einblick in seine eigene, schulische Laufbahn, was besonders bei den anwesenden Lehrerinnen und Lehrern und dem ehemaligen Schulleiter, Bodo Siegwart, zu einiger Erheiterung führte.

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Brigitte Lorenz als jetzige Schulleiterin war es vor allem wichtig, all denen zu danken, die die Schule unterstützen und sich für sie einsetzen, denn nur dadurch wird die erfolgreiche pädagogische Arbeit, die christlich geprägte Schulkultur und die ganz besondere Atmosphäre der St. Ursula Schule lebendig.