ST. URSULA – SCHULE
Staatl. anerkanntes Gymnasium
mit Realschulklasse

Änderung der Schul- und Hausordnung
der St. Ursula-Schule Geisenheim/Rhg.

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

nach Beschluss der Gesamtkonferenz vom 22.05.2019 ändert sich die Schul- und Hausordnung
ab dem Schuljahr 2019/2020 wie folgt:
 
I. Verhalten auf dem Schulgelände und in den Gebäuden der Schule
Punkt 10: entfällt! Wird in II-Punkt 5 mit aufgenommen.
 
II. Verhalten im Unterricht
Punkt 5: Untersagt sind während des Unterrichts das Tragen einer Kopfbedeckung sowie das Kaugummikauen.

NEU:
a. Die Nutzung von elektronischen Geräten wie MP-3-Playern, Handys, Smartphones, aber auch Tablets und Smart Watches (oder andere Geräte mit Anruffunktion und/oder Internetzugang) ist Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I grundsätzlich auf dem gesamten Schulgelände untersagt, und zwar unabhängig von Unterrichts- und Pausenzeiten.

b. Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II ist die Benutzung von elektronischen Geräten außerhalb der Unterrichtszeiten in den speziell ausgewiesenen Bereichen gestattet.

c. Mitgebrachte elektronische Geräte sind abgeschaltet und für andere nicht sichtbar zu verwahren.

d. Bei Missachtung des Verbotes wird das benutzte Gerät abgeschaltet, der Lehrkraft ausgehändigt und danach im Sekretariat hinterlegt. Nach Benachrichtigung der Eltern kann das Gerät von einem/einer Erziehungsberechtigten bzw. der volljährigen Schülerin/dem volljährigen Schüler am Ende des Unterrichtstages abgeholt werden, gemäß
HSchG§67Abs.3 und §82Abs.1.

e. Auf ausdrückliche Anweisung einer Lehrkraft dürfen mitgebrachte elektronische Geräte zu Unterrichtszwecken und Hilfsmaßnahmen genutzt werden.
 
 

Brigitte Lorenz
-Schulleiterin-

 
Seit drei Jahren gehört die St. Ursula-Schule zu den Certilingua Schulen in Hessen, die zusammen mit dem hessischen Kultusministerium ein entsprechendes Exzellenzlabel verleihen dürfen. Das Certilingua Exzellenzlabel bestätigt gute bis sehr gute Sprachkenntnisse in zwei modernen Fremdsprachen, an der St. Ursula-Schule Englisch und Französisch, sowie interkulturelle Kompetenzen belegt durch einen Bericht nach einem zweiwöchigen Auslandsaufenthalt mit interkultureller Fragestellung und sehr guten Leistungen in Fächern wie Politik und Wirtschaft und Geschichte.  
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Das Fach Geschichte wird an der St. Ursula-Schule, entsprechend den Bedingungen an eine Certilinguaschule, bilingual unterrichtet. All dies hat die erste Kandidatin Magadalena Mauer mit Bravour gemeistert. Ihr Berufspraktikum am Lighthouse in Poole, dem zweitgrößten britischen Kulturzentrum außerhalb Londons, hat sie genutzt, um die interessante Frage nach der unterschiedlichen Motivation zum Besuch kultureller Veranstaltungen in Großbritannien und Deutschland zu beleuchten. Ihr entsprechender Bericht wurde in der vom Hessischen Kultusministerium initiierten Bewertungsrunde sehr positiv bewertet. Darüber freuen sich neben Magdalena die betreuenden Certilingua-beauftragten der St. Ursula-Schule Liane Gürbig und Ruth Freimuth und natürlich die Schulleiterin Brigitte Lorenz.
Katholische Schulen als Orte kirchlichen Lebens
Zwei Tage, sieben Referent*innen und 25 hochmotivierte neue Lehrkräfte: Vom 14.02. bis 15.02.2019 fand im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod eine Einführungsveranstaltung für neue Lehrkräfte an den katholischen Schulen im Bistum Limburg statt. Vorbereitet und durchgeführt wurde die Tagung vom Abteilungsleiter Katholische Schulen, Ralf Machnik, und dem Referenten für Gymnasien und Gesamtschulen, Benedikt Göbel. Im Laufe der beiden Tage lernten die Teilnehmer*innen nicht nur ihre jeweiligen Schulen als Orte kirchlichen Lebens besser kennen, sondern hatten auch die Gelegenheit, mit dem Leitungspersonal des Bistums Limburg ins Gespräch zu kommen.
Hierfür hatten die Bischof-Neumann-Schule in Königstein, die Elisabethenschule in Hofheim, das Johannes-Gymnasium in Lahnstein, die Ketteler-LaRoche-Schule in Oberursel, die Marienschule in Limburg, die St.-Angela-Schule in Königstein und die St. Ursula-Schule in Geisenheim neue Kolleg*innen nach Naurod entsendet, die sich zu Beginn der Veranstaltung im Rahmen einer Vorstellungsrunde gegenseitig bekannt machten. Den Auftakt als Referent machte der Rektor der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar, Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski, der seinen Vortrag unter das Thema Katholische Schule – wie geht das? gestellt hatte. In diesem Zusammenhang referierte Prof. Zaborowski über die (Katholische) Schule als Spannungs-, Gegen- und Bildungsraum und kam im Anschluss an seinen Vortrag mit den Teilnehmer*innen über die Begriffe Werte und Tugenden ins Gespräch.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen folgte eine Arbeitsphase mit der Direktorin des Pädagogischen Zentrums der Bistümer im Lande Hessen, Dr. Sabine Tischbein. Hierbei mussten die Teilnehmer*innen in Kleingruppen ihre wichtigsten Kriterien für eine gute katholische Schule erarbeiten. Diese wurden anschließend von Frau Dr. Tischbein nicht nur in Beziehung zu den Sieben Thesen zum Selbstverständnis und Auftrag Katholischer Schulen, sondern auch beispielhaft zum Hessischen Referenzrahmen Schulqualität gesetzt. Anschließend wurde das Pädagogische Zentrum in Naurod als breit aufgestelltes Fortbildungsinstitut mit einer Vielzahl an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten vorgestellt.
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Es folgte ein Überblick über die Strukturen, Inhalte und Konzepte der katholischen Schulen im Bistum Limburg durch den Dezernenten für Schule und Bildung, Andreas von Erdmann. Unmittelbar im Anschluss feierten die Teilnehmer*innen gemeinsam mit dem Generalvikar des Bistums Limburg, Domkapitular Wolfgang Rösch, die Eucharistie in der Kapelle des Wilhelm-Kempf-Hauses. Nach einem stärkenden Abendessen stand der Höhepunkt des Tages auf dem Programm: Eine offene Gesprächsrunde mit dem Generalvikar. Domkapitular Wolfgang Rösch präsentierte sich als offener und interessierter Gesprächspartner. „Die Gesprächsrunde mit dem Generalvikar war für mich persönlich definitiv das Highlight der beiden Tage“, lautete das Fazit einer Teilnehmerin. Mit einem geselligen Beisammensein in der Georgstube ließen die neuen Lehrkräfte zusammen mit den Referenten den Tag ausklingen.
Der zweite Tag startete mit einem Morgenimpuls in der Kapelle, der unter dem Psalmwort „Weise mir, Herr, deinen Weg“ (Ps 86,11) stand. Nach einem gemeinsamen Frühstück stand der erste Vortrag auf dem Programm: Dr. Sascha Koller, Abteilungsleiter Weltliches Recht und Justitiar im Bistum Limburg, gab den neuen Lehrkräften eine kurzweilige Einführung in die rechtlichen Grundlagen und die Grundordnung für den kirchlichen Dienst. Im Anschluss kam der ehemalige Schulleiter der St. Ursula-Schule in Geisenheim, Dr. Hermann-Josef Schlicht, ausführlich ins Gespräch mit den Teilnehmer*innen. Als begleitender Beobachter an beiden Tagen nahm er die Resonanzen der neuen Lehrkräfte auf und ließ deren Angesprochensein und Ansprüche unter dem Titel Katholische Schule gestalten – mich im gemeinsamen Wirken entfalten zur Sprache kommen.
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Den inhaltlichen Abschluss bildete die Referentin für Schulpastoral, Barbara Lecht, mit ihrer Präsentation Damit Schule eine Seele hat. Hierbei wurden die Aufgaben und Angebote des Referates Schulpastoral ebenso vorgestellt wie die Kurzformel für schulpastorales Handeln, die sich von der Frage Jesu an den blinden Bartimäus ableitet: „Was willst du, das ich dir tun soll?“ (Mk 10,51a). Den Teilnehmer*innen wurde zum Ende der beiden Tage einmal mehr der „Andersort“ katholische Schule vor Augen geführt, in dessen Rahmen Schulpastoral ein diakonischer Auftrag, ein seelsorglicher Dienst für die Menschen in der Schule, ist.
„Eine tolle und informative Veranstaltung, die unbedingt weitergeführt und für alle neuen Kolleg*innen angeboten werden sollte“, lautete das abschließende Feedback einer Teilnehmerin.

Der Kooperationsvertrag mit der Hochschule Fresenius ermöglicht neue Wege der praktischen Zusammenarbeit.

So fand am 15.08.2018 in den neuen naturwissenschaftlichen Räumen ein ganztägiges Projekt für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe statt.

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Mit Sabrina Richter, Lukas Eckl und Arne Ramstetter vom Institut Fresenius erprobten die Teilnehmer der Chemiekurse Q3 ihr bisher erworbenes Wissen in der Praxis.

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"Kunststoffe" waren das Thema des Tages, an dem u. a. Polyacryl-Superabsorber, Polyurethanschäume und Nylon untersucht und hergestellt wurden.

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Auch die Färbung von Textilien mit Azofarbstoffen und Flüssigkristalle in Weckern waren Untersuchungsgegenstände.Im Frühjahr 2019 wird ein weiterer Projekttag für die angehenden Abiturienten stattfinden, dann in den Fresenius-Labors in Idstein.

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Als Auftakt der Kooperation zwischen Fresenius Idstein und  St. Ursula Geisenheim setzt dieses Projekt neue Schwerpunkte im naturwissenschaftlichen Unterrichten, im Sinne von wissenschaftspropädeutischem und eigenverantwortlichem Lernen.