„Achterbahn – schwungvoll konstruiert“

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Im Rahmen der Physik-AG wurde zu Beginn des Schuljahres Leiterin, Frau Dr. Stolper, auf den Schülerwettbewerb der Ingenieurskammern Deutschlands aufmerksam, der sich dieses Jahr dem Thema „Achterbahn – schwungvoll konstruiert“ widmete. Nach den Herbstferien ging es los.

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Im Laufe der spaßigen Stunden der Physik – AG befassten sich zwei Gruppen aus den Schuljahren E und Q mit diesem Thema, welches viele Möglichkeiten bot. Die eine Gruppe baute eine Achterbahn aus Holz und Kupferdraht und konstruierte sogar einen Looping wohingegen sich die andere Gruppe mit einer Achterbahn aus Papier und Pappe befasste. Die Ergebnisse können sich sehen lassen, jedoch wird noch auf die Auswertung des Wettbewerbes gewartet.
     

Julius Hardt

Am 21.06.2019 fand auf dem Gelände und in den Gebäuden der St. Ursula Schule das Ehemaligenfest anlässlich des 125sten Jubiläums statt. Neben Musik- und Theateraufführungen konnten sich die zahlreichen Gäste in geführten Rundgängen durch alle Gebäude über den Stand der Schule im Jahr 2019 informieren. Grill- und Getränkestände luden zum längeren Verweilen ein, Schnupperunterricht in den naturwissenschaftlichen Räumen und zahlreiche Spielangebote für die Kinder sorgten für ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein.

Nach der offiziellen Begrüßung durch Frau Lorenz und einer besinnlichen Einstimmung durch Klemens Rasche war ursprünglich geplant, dass sich die ehemaligen Schüler*innen an den ausgewiesenen Jahrgangstischen vor der Sporthalle, auf dem Schachbrett und im Eberbacher Hof trafen. An diese Regelung hielt sich nahezu niemand: So, wie es schon immer an unserer Schule üblich war, mischten sich alle Jahrgänge bunt durcheinander, tauschten Erinnerungen aus, stießen mit einem Gläschen Jubiläumssekt der Hochschule Geisenheim an und feierten gemeinsam.

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Nach Beendigung des offiziellen Teils um 17.00 Uhr verwandelte sich der Eberbacher Hof dank des Bistros in eine Straußwirtschaft mit musikalischer Untermalung durch eine spontan zusammengestellte Ehemaligen-Band. Wer braucht schon Proben oder Noten?

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Anspruchsvolle Jazz-Improvisationen und vertraute Klänge aus vielen Abschlussjahren, die durch Gesangseinlagen des Publikums unterstützt wurden, bescherten den aktiven und ehemaligen Ursulinen einen wunderschönen Sommerabend bei bestem Wetter - St. Ursula-Feeling pur!

Im Vorfeld und im Hintergrund engagierten sich zahlreiche helfende Hände, um das Fest auf die Beine zu stellen. Dafür ein herzliches Dankeschön an alle!

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Seit drei Jahren gehört die St. Ursula-Schule zu den Certilingua Schulen in Hessen, die zusammen mit dem hessischen Kultusministerium ein entsprechendes Exzellenzlabel verleihen dürfen. Das Certilingua Exzellenzlabel bestätigt gute bis sehr gute Sprachkenntnisse in zwei modernen Fremdsprachen, an der St. Ursula-Schule Englisch und Französisch, sowie interkulturelle Kompetenzen belegt durch einen Bericht nach einem zweiwöchigen Auslandsaufenthalt mit interkultureller Fragestellung und sehr guten Leistungen in Fächern wie Politik und Wirtschaft und Geschichte.  
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Das Fach Geschichte wird an der St. Ursula-Schule, entsprechend den Bedingungen an eine Certilinguaschule, bilingual unterrichtet. All dies hat die erste Kandidatin Magadalena Mauer mit Bravour gemeistert. Ihr Berufspraktikum am Lighthouse in Poole, dem zweitgrößten britischen Kulturzentrum außerhalb Londons, hat sie genutzt, um die interessante Frage nach der unterschiedlichen Motivation zum Besuch kultureller Veranstaltungen in Großbritannien und Deutschland zu beleuchten. Ihr entsprechender Bericht wurde in der vom Hessischen Kultusministerium initiierten Bewertungsrunde sehr positiv bewertet. Darüber freuen sich neben Magdalena die betreuenden Certilingua-beauftragten der St. Ursula-Schule Liane Gürbig und Ruth Freimuth und natürlich die Schulleiterin Brigitte Lorenz.
Katholische Schulen als Orte kirchlichen Lebens
Zwei Tage, sieben Referent*innen und 25 hochmotivierte neue Lehrkräfte: Vom 14.02. bis 15.02.2019 fand im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod eine Einführungsveranstaltung für neue Lehrkräfte an den katholischen Schulen im Bistum Limburg statt. Vorbereitet und durchgeführt wurde die Tagung vom Abteilungsleiter Katholische Schulen, Ralf Machnik, und dem Referenten für Gymnasien und Gesamtschulen, Benedikt Göbel. Im Laufe der beiden Tage lernten die Teilnehmer*innen nicht nur ihre jeweiligen Schulen als Orte kirchlichen Lebens besser kennen, sondern hatten auch die Gelegenheit, mit dem Leitungspersonal des Bistums Limburg ins Gespräch zu kommen.
Hierfür hatten die Bischof-Neumann-Schule in Königstein, die Elisabethenschule in Hofheim, das Johannes-Gymnasium in Lahnstein, die Ketteler-LaRoche-Schule in Oberursel, die Marienschule in Limburg, die St.-Angela-Schule in Königstein und die St. Ursula-Schule in Geisenheim neue Kolleg*innen nach Naurod entsendet, die sich zu Beginn der Veranstaltung im Rahmen einer Vorstellungsrunde gegenseitig bekannt machten. Den Auftakt als Referent machte der Rektor der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar, Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski, der seinen Vortrag unter das Thema Katholische Schule – wie geht das? gestellt hatte. In diesem Zusammenhang referierte Prof. Zaborowski über die (Katholische) Schule als Spannungs-, Gegen- und Bildungsraum und kam im Anschluss an seinen Vortrag mit den Teilnehmer*innen über die Begriffe Werte und Tugenden ins Gespräch.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen folgte eine Arbeitsphase mit der Direktorin des Pädagogischen Zentrums der Bistümer im Lande Hessen, Dr. Sabine Tischbein. Hierbei mussten die Teilnehmer*innen in Kleingruppen ihre wichtigsten Kriterien für eine gute katholische Schule erarbeiten. Diese wurden anschließend von Frau Dr. Tischbein nicht nur in Beziehung zu den Sieben Thesen zum Selbstverständnis und Auftrag Katholischer Schulen, sondern auch beispielhaft zum Hessischen Referenzrahmen Schulqualität gesetzt. Anschließend wurde das Pädagogische Zentrum in Naurod als breit aufgestelltes Fortbildungsinstitut mit einer Vielzahl an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten vorgestellt.
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Es folgte ein Überblick über die Strukturen, Inhalte und Konzepte der katholischen Schulen im Bistum Limburg durch den Dezernenten für Schule und Bildung, Andreas von Erdmann. Unmittelbar im Anschluss feierten die Teilnehmer*innen gemeinsam mit dem Generalvikar des Bistums Limburg, Domkapitular Wolfgang Rösch, die Eucharistie in der Kapelle des Wilhelm-Kempf-Hauses. Nach einem stärkenden Abendessen stand der Höhepunkt des Tages auf dem Programm: Eine offene Gesprächsrunde mit dem Generalvikar. Domkapitular Wolfgang Rösch präsentierte sich als offener und interessierter Gesprächspartner. „Die Gesprächsrunde mit dem Generalvikar war für mich persönlich definitiv das Highlight der beiden Tage“, lautete das Fazit einer Teilnehmerin. Mit einem geselligen Beisammensein in der Georgstube ließen die neuen Lehrkräfte zusammen mit den Referenten den Tag ausklingen.
Der zweite Tag startete mit einem Morgenimpuls in der Kapelle, der unter dem Psalmwort „Weise mir, Herr, deinen Weg“ (Ps 86,11) stand. Nach einem gemeinsamen Frühstück stand der erste Vortrag auf dem Programm: Dr. Sascha Koller, Abteilungsleiter Weltliches Recht und Justitiar im Bistum Limburg, gab den neuen Lehrkräften eine kurzweilige Einführung in die rechtlichen Grundlagen und die Grundordnung für den kirchlichen Dienst. Im Anschluss kam der ehemalige Schulleiter der St. Ursula-Schule in Geisenheim, Dr. Hermann-Josef Schlicht, ausführlich ins Gespräch mit den Teilnehmer*innen. Als begleitender Beobachter an beiden Tagen nahm er die Resonanzen der neuen Lehrkräfte auf und ließ deren Angesprochensein und Ansprüche unter dem Titel Katholische Schule gestalten – mich im gemeinsamen Wirken entfalten zur Sprache kommen.
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Den inhaltlichen Abschluss bildete die Referentin für Schulpastoral, Barbara Lecht, mit ihrer Präsentation Damit Schule eine Seele hat. Hierbei wurden die Aufgaben und Angebote des Referates Schulpastoral ebenso vorgestellt wie die Kurzformel für schulpastorales Handeln, die sich von der Frage Jesu an den blinden Bartimäus ableitet: „Was willst du, das ich dir tun soll?“ (Mk 10,51a). Den Teilnehmer*innen wurde zum Ende der beiden Tage einmal mehr der „Andersort“ katholische Schule vor Augen geführt, in dessen Rahmen Schulpastoral ein diakonischer Auftrag, ein seelsorglicher Dienst für die Menschen in der Schule, ist.
„Eine tolle und informative Veranstaltung, die unbedingt weitergeführt und für alle neuen Kolleg*innen angeboten werden sollte“, lautete das abschließende Feedback einer Teilnehmerin.