Wettbewerbssieg: Carla Hilf und Clara Mertens holen den Hauptpreis beim Wettbewerb „Was uns im Jahr 2100 bewegt“!

Wettbewerbssieg: Carla Hilf und Clara Mertens holen den Hauptpreis beim Wettbewerb „Was uns im Jahr 2100 bewegt“!

Große Freude bei Carla Hilf und Clara Mertens – die beiden Schülerinnen aus der 9c und 9a haben den Hauptpreis beim Wettbewerb „Mobilität im Jahr 2100“ des Rheingau-Taunus-Kreises gewonnen und können sich über 1000€ freuen.

Der Wettbewerbsbeitrag der beiden entstand im Rahmen des Wahlpflichtfachs TUN bei Frau Klepper bereits im vergangenen Jahr. Aufgabenstellung des Wettbewerbs war es, sich eine neue Art der Mobilität zu überlegen, mit der die Schüler:innen im Jahr 2100 ihren Weg zur Schule bestreiten – es ging also um die „Nahmobiltät“. Von den fünf eingereichten Beiträgen des TUN-Kurses des 9er-Jahrgangs haben es Carla und Clara in das Finale mit weiteren 14 Mitbewerber:innen geschafft. Das Finale fand – nachdem es zweimal wegen verschneiten Wetterbedingungen verschoben werden musste – am 24.04. in der Cafeteria des Kreishauses in Bad Schwalbach statt. Dort präsentierten die 15 Finalist:innen ihre Beiträge, die laut Kreishaus „geniale Zukunftsideen“ seien. Carla und Clara brillierten mit ihrer Idee des solarbetriebenen Bürgersteiges. Die Vorstellung der beiden ist, dass die Bürgersteige uns wie Förderbänder voranbringen. Wir sollen aber auch darauf laufen und nicht nur stehen, denn zusätzlich zum Solarstrom wird auch durch die Bewegung der Menschen die nötige Energie zum Antrieb erzeugt. „Wir waren zusammen im Urlaub und haben uns auf diesen Förderbändern am Flughafen gedacht: Das müsste man mit Solarenergie betreiben und überall haben. Das fanden wir eine ziemlich geniale Idee und deswegen stehen wir heute hier.“, erklären beide lachend.

Auch die anderen Teilnehmenden – von Klasse 1 – 13 – überzeugten mit ihren Ideen; nicht aber so sehr wie die beiden Schülerinnen der St. Ursula-Schule. Das zeigt auch das Abstimmungsergebnisses aus dem Kreishaus: die dort teilnehmenden Schüler:innen durften selbst abstimmen, welche Idee sie am meisten überzeugte: ganz eindeutig der solarbetriebene Bürgersteig.

Auch Landrat Sandro Zehner war bei der Veranstaltung zugegen und ließ motiviert verlauten: „Die Schülerinnen und Schüler haben uns ganz viele Ideen mitgegeben. Mal sehen, was wir davon zuerst umsetzen können. Fliegende Taxis oder salzwassergetriebene Fortbewegungsmittel wären sicher auch bei uns im Kreis eine starke Innovation. Mich beeindruckt vor allem, wie die Finalisten sich hier präsentieren und wie kreativ sie sind. Wir sehen hier selbstgemachte Stop-Motion Videos, gemalte Bilder, unglaublich hochwertige Präsentationen. Das zeigt, wie intensiv und kreativ die Schülerinnen und Schüler sich mit dem Thema beschäftigt haben und wie wertvoll so ein Wettbewerb sein kann.“

Für Clara und Carla war die Veranstaltung nicht nur wegen des Siegs lehrreich und spannend. Auch der Austausch und das Kennenlernen neuer Ideen hat sie nachhaltig beeindruckt.

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