Paris Fahrt 2026

Paris Fahrt 2026

Wie fühlt es sich an die stärkste Hitzewelle in Paris zu überleben?

Wir als Französisch Grundkurs können diese Frage jetzt verschwitzt beantworten. Unsere Fahrt begann nach wenig Schlaf um 6:30 Uhr in Frankfurt am Hauptbahnhof. Nach einer recht entspannten Fahrt hat uns eine Wand an Hitze am Gare de l’Est in Paris empfangen. Natürlich sorgte Frau De Neve für ein volles und abwechslungsreiches Programm, weshalb wir direkt am ersten Tag die Gemälde von Claude Monet im Museum l’Orangerie bestaunen durften.

Was wäre ein Schulausflug ohne lästige Aufgaben? Das dachten sich Frau De Neve und Frau Heil auch, weshalb wir auf unseren zahlreichen langen Spaziergängen selbstverständlich Vorträge zu Sehenswürdigkeiten halten durften. Aufgrund der Hitze hat sich zwischenzeitlich öfter unser Programm verändert, wie zum Beispiel der geplante abendliche Besuch auf dem Eiffelturm. Nichtsdestotrotz endete der Tag mit einer erfrischenden Bootstour auf der Seine. Am Sonntag war unter anderem Fête de la musique in ganz Frankreich. In ganz Paris gab es zahlreiche DJs und Bands, die Paris mit ihrer Musik verzauberten.

Freilich gehört zu einer Kursfahrt auch das frühe Aufstehen. Nach dem Raub im Louvre wollten wir die Sache am Montag mal genauer betrachten, aber was wäre Frankreich ohne seine Streik-Kultur? Trotzdem haben wir Beschäftigung für die Stunde Verzögerung gefunden. An dieser Stelle lieben Dank an Frau De Neve, die uns durch strategisches Anstehen schneller ins Louvre gebracht hat. Dort konnten wir, wer hätte es gedacht, die Mona Lisa bewundern. Leider waren wir nicht fähig dazu, alle weiteren 35.000 Kunstwerke anzuschauen. Nach etwas Freizeit sind wir ins nächste klimatisierte Museum geflüchtet. Dieses Mal war es die Galerie Dior, besonderes Interesse zeigten Mathis und Leon. Da Laufen auf flacher Strecke nicht schon anstrengend genug ist, haben sich die Lehrerinnen ausgedacht, dass wir den Berg und die Treppen zu dem Sacré-Coeur hochlaufen. Vor Ort haben wir uns die Kirche, das Viertel Montmartre und den Ausblick über Paris angeschaut.

Um unseren christlichen Schulgeist aufrecht zu erhalten, haben wir am Dienstagmorgen direkt die nächste Kirche besucht, die wiederaufgebaute Notre Dame. Um weitere Eindrücke von Paris zu bekommen, schauten wir uns das Universitäten Viertel an (Shout out an alle „Emily in Paris“ Fans). Um unseren letzten Abend zu genießen, war ein Picknick vor dem Eifelturm geplant. Dort kamen wir in Kontakt mit anderen Menschen, wie die Leute, welche für das musikalische Entertainment gesorgt haben (dieses Mal meinen wir nicht dich, Mathis) und die Jungs aus Alaska.  

Um eine andere Perspektive auf Paris zu erhalten, sind wir am Mittwochmorgen über 700 Treppen den Eifelturm hochgeschnauft (peinlich, wer mit dem Fahrstuhl fährt). Schlussendlich konnten wir unsere Kursfahrt mit eigenem Programm ausklingen lassen. Überraschenderweise verlief unser grandioser Abgang aus Paris reibungslos.

An dieser Stelle müssen wir uns bei Frau Heil und Frau De Neve (-die uns gezwungen hat, diesen Artikel zu schreiben-) bedanken. Wir konnten einen umfangreichen Einblick von Paris erhalten und hatten eine schöne letzte gemeinsame französische Fahrt. Dieses Erlebnis bleibt uns auf jeden Fall durch zahlreiche Insider und die Hitze in Erinnerung.

Und damit: Au revoir!

 

Besondere Bemerkungen:

  • Danke an das französische Gesetz, dass Restaurants kostenloses Wasser ausgeben müssen.
  • Wer hat den Franzosen Autofahren beigebracht (und besonders das Fahrradfahren)?
  • An der Pünktlichkeit mancher Kursteilnehmer, inklusive Lehrer, kann man arbeiten.
  • Das Hostel-Frühstück wurde am siebten Tag erschaffen.
  • 10er Zimmer ist nicht zu empfehlen.
  • Das Metro-System ist jedoch sehr zu empfehlen.
  • Danke an Katharina, Hannah W. und Leon für diesen bombastischen Artikel.

 

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